NEWS: Abschaffung von NOOSE - Änderungen bei Hinrichtungen und Bloodouts

  • Abschaffung des NOOSE:


    Wir haben uns heute nach einigen Gesprächen und reichlicher Überlegung dazu entschlossen, das vom Support durchgeführte NOOSE, so wie ihr es kennt, abzuschaffen.

    Klar ist es wichtig das Verschwinden von Charakteren ins Roleplay zu verpacken, dies konnte mit dem NOOSE-Programm so wie es bis heute durchgeführt wurde auch erzielt werden, doch schon länger gibt es immer wieder Momente, in denen es sich einfach nicht richtig anfühlt so vorzugehen.

    Klar gibt es jetzt den ein oder anderen, der sich denkt: “Das wird doch aber schon immer so gemacht!”,“Woanders ist es doch genauso!” oder: “Wo ist denn das Problem?” Und genau diese Fragen möchte ich in der folgenden Erklärung beantworten.

    Es ist immer sehr einfach, ein bereits existierendes Konzept zu übernehmen, da dieses aufgrund dessen, dass es bereits bekannt ist, nicht groß hinterfragt wird und ebenso bereits feststeht, dass es funktioniert. Genau so ist es mit dem NOOSE gewesen und auch wir haben es nicht hinterfragt und es war für alle normal, da es halt jeder so kannte. Doch mit der Zeit merken wir immer mehr, wie sehr dieses Vorgehen selbst auf uns sehr von oben herab und irgendwie einfach falsch wirkt, dies ist nicht der Anspruch, den wir haben und nicht unsere Mentalität.

    Wir möchten den Fokus in Zukunft nicht mehr auf ein NOOSE-RP, sondern auf das Teamspeak-Gespräch mit dem Spieler in einer neutralen Umgebung konzentrieren, um das eigentliche Anliegen zu lösen und das ohne, dass wir diesen vorher einer so stressigen Situation wie diesem RP ausgesetzt haben.


    Wie wird das Verschwinden eines Charakters in Zukunft also ins Roleplay gebracht?


    Der normale Vorgang bei kleineren Angelegenheiten ist und bleibt natürlich das Teamspeak-Gespräch ohne jegliche ingame-Vorgehen.

    Sollte es zu schweren Fällen kommen, bei denen es potentiell dazu kommen könnte, dass ein Charakter, der Tief im RP steht, für längere Zeit verschwinden könnte, werden wir dafür das bereits existierende Einreiseamt am Flughafen nutzen, um den Charakter, vor dem TS Gespräch, aus dem RP zu holen. Hierbei wird nicht mit Gewalt vorgegangen oder ähnliches, sondern ein Einreisebeamter aus dem Flughafen euch wird ingame aufsuchen und bitten, ihn zur Klärung eines Anliegens mit dem Visum zu begleiten. Natürlich ist uns klar, dass der ein oder andere sich da einfach weigern könnte, daher wird dieser freundliche Mitarbeiter von bewaffnetem Sicherheitspersonal begleitet und eskortiert. Dieses agiert allerdings passiv und wird erst aktiv, sollte sich irgendjemand weigern den Einreisebeamten zur Klärung zu begleiten.

    Ich möchte an dieser Stelle noch einmal daran appellieren, im RP bitte ohne Widerstand mitzukommen. Wir möchten euch und vor allem den Umstehenden einen Mehrwert und RP-Hintergrund für das Verschwinden bieten. Dafür betreiben wir den Aufwand und nehmen uns die Zeit. Sollte nun jemand denken, er könnte sich aus einem bevorstehenden Support-Gespräch herausspielen, indem er Widerstand leistet und versucht zu entkommen, dann kann ich dies verneinen, da das Anliegen warum wir überhaupt auf den Spieler zugegangen sind, nicht gelöst ist. Einzig und allein wird dadurch erreicht, dass Mitspieler keinen RP-Hintergrund haben, da einfach direkt gekickt und im TS gesprochen wird oder der Charakter stirbt.

    Also lasst uns zukünftig gemeinsam diesen neuen, besseren Weg umsetzen.


    Änderung bei Hinrichtungs- und Blood Out-Anträgen:


    Wir möchten in der Zukunft mehr Handlungsspielraum für den Spieler, dessen Charakter getötet werden soll, schaffen.

    Sowohl bei Blood Out- als auch bei den Hinrichtungsanträgen muss der Spieler, dessen Charakter potentiell getötet werden kann, die Wahl gelassen werden, sich für das Leben und gegen den Tod entscheiden zu können.

    Am besten lässt es sich an Beispielen erklären.


    Gehen wir davon aus Charakter X verlässt eine illegale Gruppierung und diese erwägt den Gedanken, ihn töten zu wollen, so hat diese ihm beim Auseinandergehen bzw. Verlassen der Gruppierung oder danach (nachweislich!) eine klare Ansage und angemessene Forderung zu machen, was er darf und was er nicht darf, um sein Leben zu behalten bzw. zu verlieren. Sollte der Spieler entscheiden, sich mit seinem Charakter nicht an diese Vorgaben zu halten, besteht die Möglichkeit, dass ein Hinrichtungs- oder Blood Out-Antrag angenommen wird.


    Natürlich ist uns auch klar, dass es im RP zu Einzelfällen kommen kann, die wesentlich komplizierter und verstrickter sind. Hier werden wir uns das bereits gespielte RP angucken und nach den oben genannten Aspekten bewerten. Wichtig bleibt nach wie vor, dass der Spieler, dessen Charakter getötet werden soll, die Wahl diesen Weg zu gehen geboten bekommen hat und für seinen Charakter entscheiden konnte. Denn wir möchten so jedem Spieler die Möglichkeit geben, einen Ausweg aus dem Crime zu finden, ohne direkt sein Leben dafür zu opfern: Auch ein Krimineller sollte die Chance haben, Frau und Kinder zu bekommen und seine Vergangenheit hinter sich zu lassen, sofern er sich natürlich an die Vorgaben seiner alten Gruppe hält.


    Beste Grüße,

    euer Homestate Team